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Länderabend Syrien des Netzwerks für Flüchtlinge Rödermark e.V.

Herausgegeben von in Reportage ·
Der Duft von Kardamom empfing schon beim Eintritt in die Kelterscheune am vergangenen Samstag. Die Halle füllte sich bis auf den letzten Platz. Das Interesse der Bevölkerung, mehr über die Menschen, die aus Syrien hierhergekommen sind, zu erfahren, war groß.



Frauen in Syrien sind Prinzessinnen. So werden sie erzogen und dieses Gefühl zieht sich durch ihr Leben. Frauen, die arbeiten, sind arme Frauen. Prinzessinnen lassen arbeiten. Dabei sind die Frauen oft gut ausgebildet, aber das traditionelle Bild der Frau ist immer noch das der Hausfrau und Mutter. Die syrische Gesellschaft war immer sehr bunt. So ist auch die Entscheidung, Kopftuch zu tragen, eine freie Entscheidung der Frauen. Und natürlich tragen sie das Kopftuch dann auch bei der Arbeit, so wie Nourah Dadosh, die Organisatorin der Syrer. Sie ist Integrationslotsin und arbeitet derzeit an der Schule Unter den Linden. Ihr Mann ist IT-Experte und fährt jeden Tag nach Sprendlingen zur Arbeit.


Das leckere Essen hielt mehrfach das Versprechen, das der Duft schon angekündigt hatte. Nourah ist zudem eine wunderbare Patisseurin und ließ mit ihren Näschereien nicht nur das Wasser im Munde zusammenlaufen, auch das Auge freute sich über die hübsche Dekoration.

Sehnsucht nach der ältesten Stadt Syriens, nach Damaskus, das eine wirkliche Perle vor der Zerstörung gewesen sein muss: „Damaskus ist die Stadt, die ich liebe. Manche Liebe ist schwierig……Damaskus ist die Jasmin Stadt. Jasmin hat das Recht in unseren Häusern zu sein…..“ kam in Versen des Dichters Nizar Qabbani zum Ausdruck - so wie in allem, was über Syrien erzählt wurde, großes Heimweh und große Sorge zu spüren war.



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